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Ein Bericht mit Fotostrecke von Reinhard Baer


Eigentlich sollte das Konzertjahr 2013 mit der Mugge der Modern Soul Band am 14. Dezember für mich beendet sein, aber Dank der Überredungskunst der Neu Helgoland-Chefin, Dagmar Tabbert, kam ich auch am zweiten Weihnachtstag nochmal an die Müggelspree. Angesagt war an diesem Abend für 19:00 Uhr das Duo Gaby Rückert und Ingo Koster.

 Wenn ich ehrlich bin, rannte Frau Tabbert damit bei mir offene Türen ein, denn die beiden Musiker hatte ich schon längere Zeit für einen Konzertbesuch auf dem Zettel. So hatte ich das Konzert im März 2014 im Capitol in Königs Wusterhausen bereits in meinem Kalender stehen, aber nun ging es mit dem Besuch schneller als erwartet. Als ich im Neu Helgoland eintraf, war der Saal zwar lange nicht voll, aber immerhin hatte es doch einige Leute vom heimischen Fernseher weggezogen. Was sofort auffiel war, dass das Mischpult gegenüber der Bühne fehlte. Auf der Bühne stand lediglich eine kleine Beschallungsanlage. Tonmeister war hier Ingo Koster selbst. Eine aufwendige Lichtanlage fehlte auch. Das normale Bühnenlicht reichte für das im Duo spielende Paar vollkommen.

Pünktlich um 19:00 Uhr betraten beide Künstler die Bühne. Während Ingo Koster noch kurz die Regler seiner Soundanlage richtig einstellte und seine Gitarre vorbereitete, begrüßte Gaby Rückert bereits das Publikum und sagte den ersten Song an. "Guten Abend, schönen Abend" hieß der das Konzert eröffnende Titel und es handelte sich dabei um ein Weihnachtslied - schließlich war es ja noch Weihnachten. Im weiteren Verlauf des Abends plauderten Gaby und Ingo über dies und das, mal zum Publikum, mal im Dialog miteinander. Damit lockerten die beiden ihr Konzert auf, bezogen das Publikum mit ein und sorgten so für eine lockere und gelöste Stimmung im Saal. Man erfuhr dabei u.a. auch etwas über die einzelnen Lieder, die das Duo am Donnerstagabend spielte. Gaby rezitierte außerdem einige Gedichte. Zwischen den Moderationen und dem Vorlesen sang Gaby eine schöne Auswahl von Liedern aus ihrem Repertoire, und Ingo spielte dazu auf der eingestöpselten Akustikgitarre. Koster sorgte mit seinem Gitarrenspiel dafür, dass eine komplette Band gar nicht vermisst wurde. Bei einigen Titeln, in denen man mit der Gitarre allein nicht auskam, wurde Musik aus der Konserve dazu eingespielt. Das wurde aber in keinem Moment übertrieben, sondern wohl dosiert eingebaut, so dass der "Live-Charakter" nicht verwässert wurde.

Die nächsten beiden Titel "Kinderzeit" und "Schneewittchen hat's gut" gab es allerdings noch ohne Halb-Playback und andere Hilfsmittel. Wahrscheinlich auch deshalb, weil die Lieder gerade durch diese sparsame Instrumentierung ihre Botschaften und die Feinheiten der Kompositionen erst richtig entfalten können. Im Titel "Bilder", das die beiden Musiker ebenfalls im Gepäck hatten, geht es um Erinnerungen und Gedanken, die einem beim Betrachten von alten Fotos kommen, die man in Schachteln, Kartons oder Alben aufbewahrt hat. Diese Gedanken dürfte wohl jeder kennen ...

Der eben schon erwähnte Einsatz von Halb-Playback wurde erstmals beim Titel "Mein Dorf" als Hilfsmittel verwendet. Dieser Titel stammt im Original von der Gruppe KARAT. Die Band schrieb diesen Song in ihren Anfangsjahren und er wurde damals von Ulrich Pexa gesungen. Als dieses Lied entstand, war von der heutigen KARAT-Mannschaft (bis auf Ed Swillms) noch keiner dabei. Vielleicht hat die Band auch deshalb diesen Song schon Ewigkeiten nicht mehr live gespielt. Am Donnerstag nahm sich jedenfalls Gaby Rückert dieses Liedes an und interpretierte es auf ihre Art. Es war ein Genuss, das Stück mal wieder live zu hören.

Das Gedicht, welches Gaby Rückert dann vortrug, heißt "Die heilige Nacht im Wandel der Zeit". Kurz gesagt: Es geht in dem Gedicht darum, dass Weihnachten früher ein Fest der Liebe und des Zusammenhalts war. Man beschenkte sich mit kleinen Gaben, und selbst in Zeiten von Krieg und Not hat man Weihnachten immer gefeiert und sich kleine Freuden bereitet. Dieses Weihnachten ist im Laufe der Zeit leider zu einem Fest des Konsums geworden. Dieses Gedicht hat Ingos 94-jährige Mutter an Gaby weitergegeben mit der Bitte, es an Weihnachten vorzutragen. Das war eine gute Idee und kam beim Publikum auch sehr gut an.

Das folgende "Der Sand von Rügen" ist ein Lied, in dem Gaby und Ingo ihre Liebe zu besagter Ostseeinsel musikalisch beschreiben. Auf Rügen verbringen sie regelmäßig ihre Ferien, geben jedes Jahr auch einige Konzerte und bringen immer viele neue Eindrücke von der Insel mit nach Hause. Bei einem ihrer Rügen-Aufenthalte trafen sie auf einen Buchhändler, der mit einem kleinen mobilen Stand Bücher verkauft. Gaby hat schon mehrere Bücher von ihm geschenkt bekommen und weil dieser Händler viel unterwegs ist, haben sie ihm ein Lied geschrieben. "Auf einer langen Reise" heißt es, wird live auch unter dezenter Verwendung kleiner "Hilfsmittel" vom Band gespielt und geht musikalisch in Richtung Country und Folk. Vor der Pause stellte Gaby Rückert nochmals Ingo Koster vor, mit dem sie sowohl auf der Bühne als auch im Leben ein Paar ist. Ingos Werdegang haben einige unserer Leser sicher schon seit Ende der 60er Jahre verfolgt, als er zu Thomas Natschinski und seiner Gruppe kam, und dort zunächst den Bass, später die Gitarre spielte und natürlich auch sang. So kamen wir vor der Pause dann noch in den Genuss des wohl bekanntesten Songs, den Ingo Koster je gesungen hat, nämlich die "Mokka-Milch-Eisbar".

Die Pause war nach gefühlt nur wenigen Minuten zu Ende und es konnte mit Musik von Gaby Rückert und Ingo Koster weitergehen. Das Duo trug u.a. die Songs "Halt Dich nah bei mir", "Fangen wir nochmal an" und "Die alte Schule" vor und dann war es soweit: Die Zeit für Gabys wohl bekanntesten und erfolgreichsten Titel war gekommen ... "Berührung". Viele Konzertbesucher hatten schon darauf gewartet. Bei diesem Song ließ sich Gaby ganz einfach nur von Ingos Gitarrenspiel begleiten, und auch hier wirkte dieses schlichte Arrangement sehr passend und ließ den alten Titel zeitlos klingen. Geschrieben hat dieses und auch noch andere Lieder aus Gabys Repertoire seinerzeit Thomas Natschinski.Der erneuten Bitte Gaby Rückerts an Thomas Natschinski, ihr doch mal wieder einen Titel zu schreiben, kam dieser vor zwei Jahren nach.Natschinski schätzte aber ehrlich und sehr realistisch ein, dass es in der Regel nur einmal im Leben glückt, einen solchen Erfolg zu landen.

Nach der "Berührung" ging das Konzert langsam aber sicher dem Ende entgegen. Am Ende des regulären Sets gab es einen Blumenstrauß von der Neu Helgoland-Chefin Dagmar Tabbert. Die beiden Künstler bedankten sich dafür und für den zurecht erhaltenen, großen Applaus noch mit drei Zugaben und dem Versprechen, nächstes Jahr zu Weihnachten wieder herzukommen. Im Zugabenteil des Konzerts bekamen wir die Lieder "Gute Nacht" und "Talismann" zu hören. "Talisman" war übrigens der erste Titel, den Ingo Koster mit Gaby Rückert produziert hat.

Nach dem Konzert, das wegen seines frühen Beginns auch entsprechend früh schon zu Ende war, gab es für mich und auch einige andere Konzertbesucher ausreichend Gelegenheit, etwas mit Gaby und Ingo zu plaudern. Ingo hatte aber noch die Aufgabe vor sich, das Equipment abbauen und alles im Transporter verladen zu müssen. Gegen 21:30 Uhr saß ich schon im Auto und fuhr Richtung Heimat. Meine Erwartungen an dieses Konzert wurden voll erfüllt. Zum einen hat es großen Spaß gemacht den beiden zuzuhören, und zum anderen dürfen es auch mal ruhigere und besinnliche Töne bei einem Konzertbesuch sein.

Über diesen Bericht könnt ihr in unserem Forum diskutieren.

Konzerttermine:

• 28.03.2014 - Königs Wusterhausen - Capitol
• 30.03.2014 - Klötze - Schloss Kunrau
• 05.04.2014 - Garwitz - ohne Angabe des Veranstaltungsorts
• 12.04.2014 - Taucha - Café Esprit
• 26.06.2014 - Kremmen - ohne Angabe des Veranstaltungsorts
• 16.07.2014 - Lancken-Granitz auf Rügen - ohne Angabe des Veranstaltungsorts
• 19.07.2014 - Thiessow auf Rügen - Zum Hafen
• 23.07.2014 - Baabe auf Rügen - Freilichtbühne

Tour wird fortgesetzt. Alle Angaben ohne Gewähr. Nähere
Infos und weitere Termine auf Gaby Rückerts Homepage ...



Bitte beachtet auch:

• off. Homepage von Gaby Rückert: www.gabyrueckert.de
• off. Homepage von Talisman Records/Ingo Koster: www.talismanmusic.de
• Homepage des Neu Helgoland in Berlin: www.neu-helgoland.de
• Portrait über Gaby Rückert: HIER



In die Herzen gesungen

Publikum in Falkenhagen war von Rückert und Koster begeistert


FALKENHAGEN - Die dritte Tul-Tour binnen neun Wochen zog am Sonnabend Gäste aus nah und fern in das Hotel Falkenhagen. Neben vielen Stammgästen aus der Region waren auch Besucher aus Wernigerode, Berlin, Rostock, von der Insel Rügen, aus Nauen und Kyritz erschienen, um Gaby Rückert und ihren Partner Ingo Koster im Konzert zu erleben. Am Ende waren sich alle einig: selbst die weiteste Anreise hatte sich gelohnt.

Gaby Rückert eröffnete ihrem Publikum gleich zu Beginn des Programms, dass sie und ihr musikalischer Begleiter nicht nur auf der Bühne ein Paar sind. Man spürte dies an Nuancen im Miteinander und an den Geschichten, die sie mit und zwischen ihren Liedern erzählten.Vom ersten Augenblick an sangen sich die beiden Künstler in die Herzen ihrer Zuhörer, manchmal balladenhaft, manchmal etwas poppiger, aber immer mit voller Hingabe. Das Programm verlief sehr abwechslungsreich, einmal sang Gaby Rückert solo, dann mit ihrem Partner gemeinsam und ein andermal sang Ingo Koster allein, wie zum Beispiel die viel beklatschte „Mokka-Milch- Eisbar“.

Musikalisch führte die Reise in das eigene Ich. Jeder der Gäste fand sich in den wunderschön interpretierten Texten wieder. Sei es in den Erinnerungen an die Kinderjahre, an die alte Schule oder auch die Aufforderung, dem/der Geliebten eine Rose zu schenken. Jeder im Raum spürte, das sind allesamt authentische Lieder, das ist unser Leben, das da in musikalischen Bildern von der Bühne kommt. So begleiteten die beiden exzellenten Künstler ihr Publikum durch eine musikalische Zeitreise von den 70ern bis in die Gegenwart. Wunderschöne Kompositionen, überwiegend von Ingo Koster, wurden durch lebenserfahrene Texte von Gaby Rückert, Gisela Steineckert und Kurt Demmler zu wahren Kunstwerken, die die beiden Akteure ohne große Show aber mit viel Herz präsentierten. Inhaltlich war es durchweg anspruchsvolle Kost und so war es selbstverständlich, dass sich ihre ganz großen Hits „Berührung“ und „Teil mit mir“ nahtlos in das zweistündige Programm einfügten.

Viel zu schnell war die Zeit vergangen. Mehreren vom Publikum geforderten Zugaben kamen die Künstler gern nach. Tul-Geschäftsführer Gerhard Plack dankte den beiden Künstlern unter tosendem Schlussapplaus und die Gäste nutzten die Gelegenheit, mit den Künstlern ins Gespräch zu kommen, ihre Alben zu erwerben und sich Autogramme darauf geben zu lassen. Gaby Rückert beendete das Programm mit den Worten „Danke, dass Sie uns Ihre Ohren geöffnet haben!“ Einer der Gäste erwiderte leise „Und Sie uns das Herz.“

Das Programm „Lebenswert“ war überaus erlebenswert und gewiss nicht der letzte Auftritt der beiden Berliner Künstler bei der Tul-Tour. (Von Olaf Waterstradt)

(aus der MAZ vom 19.03.2012)

Gaby Rückert: Nahtod-Erfahrung lässt sie Weihnachten bewusster erleben

Sie genießt jeden Tag intensiver. Denn Sängerin Gaby Rückert (60) hatte nach einer Operation eine Nahtod-Erfahrung. Lange brauchte sie, um den emotionalen Ausnahmezustand zu verarbeiten. Heute freut sie sich auch über die kleinen Dinge des Lebens und singt Heiligabend für Menschen im Pflegeheim.

Immer wieder berichten Menschen von Nahtod-Erlebnissen, wie der Weimarer Musikprofessor George Alexander Albrecht. Der Dirigent brach während eines Neujahrkonzertes 2002 bei Beethovens Neunter bewusstlos zusammen und spürte danach wohlige Wärme und sah ein unglaublich schönes Licht.

Auch Sängerin Gaby Rückert kennt inzwischen genau dieses Gefühl. Während einer Operation, bei der eine Zyste am Hals entfernt wurde, traten Komplikationen auf. „Nachdem ich aus der Narkose erwachte, merkte ich um mich herum hektisches Treiben“, erinnert sie sich. „Alle kümmerten sich um meinen Körper. Auf einmal war Ruhe. Mich blendete ein grelles weißes Licht. Mir wurde total warm. Ein unbeschreibliches Glücksgefühl machte sich breit, das jedoch durch den Schrei im OP-Saal, dass sie mich wiederhaben, unterbrochen wurde.“ Einerseits ist Gaby Rückert dankbar, dass sie zurück ins Leben geholt werden konnte und keine Spätfolgen an ihrer samtweichen Stimme eintraten, andererseits fühlte sie sich mit dem Nahtod-Erlebnis schrecklich alleingelassen.

Die Sängerin der großen Emotionen, die mit ihrem Hit „Berührung“ Anfang der 80er-Jahre für Gänsehaut und volle Säle sorgte, begann sich einzuigeln. Sie zog sich ans Meer zurück. „Ich konnte das Erlebte kurz vor dem Jenseits nicht einordnen“, weiß die gelernte Krankenschwester heute. Ihr Mann Ingo Koster hielt zu ihr.

Nach quälenden Monaten wagte sich Gaby Rückert mit ihm zurück auf die Bühne, veröffentlichte ihre neue CD „Lebenswert“. Sie singt nun ihre Lieder noch feinsinniger. Fans kommen auf sie zu, wollen wissen, wie es ihr geht, beglückwünschen sie zu ihrem mutigen Schritt, sich zu öffnen, zu erzählen, was ihr passiert ist.

Privat trennte sich Gaby Rückert von allem unnötigen Ballast, der sich über die Jahre angesammelt hat. Außerdem geht sie nicht mehr ohne ihre beiden Talismane aus dem Haus, die an einer Kette um ihren Hals hängen: ein kleiner Elefant von einem Fan sowie ein Kater, der sinnbildlich für ihre zweite große Liebe steht: ihr Kater Franzl, der sie bisher überallhin mitbegleitete. Er starb kürzlich mit 20 Jahren. Nun haben Gaby und Ingo nur noch sich und ihre Musik. Mit ihren Balladen berühren sie weiter die Herzen des Publikums. Sogar Heiligabend werden sie singen und auf ihre Weise alten, pflegebedürftigen Menschen Wärme und Licht bringen.

Thomas Gillmeister

Kontakt: www.gabyrueckert.de

14.12.11, 13:12

Kerzenschein in der Seele


"Es war einfach spektakulär", sagte Gastgeberin Anja Platta begeistert über das stimmungsvolle Konzert mit Gaby Rückert und Ingo Koster.

Mit ihrem Lied "Berührung" kam Gaby Rückert vor 30 Jahren ganz groß heraus. Ihr Partner Ingo Koster wurde mit dem Hit von der Mocca-Milch-Eisbar bekannt. Gemeinsam gastierten die Berliner Sänger im "Kanter's Café". Bei diesem Treffen mit etwa 40 begeisterten Zuhörern ging es aber nicht allein um die Aufregungen und Sehnsüchte des Alltags. Vielmehr war das Adventsprogramm mit dem sanften "Kerzenschein in der Seele" überschrieben.

Für den stimmungsvollen Auftakt sorgte Margot Platta, die eine rührende Weihnachtsgeschichte las. Danach eroberte Gaby Rückert die "Bühne" und die Herzen der Zuhörer. Gleich zu Beginn stimmte sie mit ihnen ein Weihnachtslied an, welches gern mitgesungen wurde. Die Sängerin, die bereits einen Tag vorher angereist war, ließ das Publikum im Laufe des Nachmittags an ihrem Werk und ihren Stimmungen und Sehnsüchten teilhaben.

"Kerzenschein in der Seele, ins Herz hinein weht es warm, dass an nichts es mir fehle legst du noch um mich deinen Arm", sang sie und bekam dafür donnernden Applaus. So wie bei dem Song "Kerzenschein in der Seele" aus ihrer neuen CD "Lebenswert" hatte Gaby Rückert ohne Aufheben und Pathos, in der ihr typisch unaufdringlichen aber wahrhaften Art, mehrere Balladen vorgesungen. Authentisch, ohne Übertreibung kam sie dadurch beim Publikum an. Das wusste den natürlichen Vortrag des Berliner Duos zu schätzen und forderte am Ende reichlich Zugaben ein. Insgesamt sechs Mal wurde Gaby Rückert um noch ein Lied und noch ein Lied gebeten. Auch ihr Bericht über eine Nahtod-Erfahrung bei einer Operation hinterließ beim Publikum Eindruck und bestätigte die Erkenntnis, dass der schnöde Mammon im Leben nicht glücklich macht.

Gaby Rückert ist sich stets selbst treu geblieben. Noch heute wohnt sie in ihrem Berliner Kiez wie zu DDR-Zeiten auch. Nach der Wende, als ihre Lieder nicht mehr gefragt waren, arbeitete sie sogar im einst erlernten Beruf als Krankenschwester. Mitte der neunziger Jahre versuchte sie mit Partner Ingo Koster den musikalischen Neubeginn. Auch hier blieb sie sich treu. Balladen mit Aussagekraft und nicht Pophits mit Charts-Platzierungen waren erneut ihr Metier. Nach und nach stellte sich wieder Erfolg ein, so dass die Sängerin heute durch die Lande tourt und wie in Herges-Hallenberg auf ein aufmerksames und aufgeschlossenes Publikum trifft.

Gemeinsam wurde am Sonntag, dem ersten Advent, die Weihnachtszeit und die Besinnlichkeit in den Mittelpunkt gestellt. Angesichts des großen Erfolges verkündeten die beiden Kanter's-Wirtinnen: "Wir haben Gaby Rückert schon für das Adventsfest im nächsten Jahr gebucht."
(Schmalkalden, am 07.12.2010 von Erik Hande für „Freies Wort“)


Berührungen mit Gaby Rückert

Die Sängerin gastierte zusammen mit Ingo Koster auf dem Hof „Landlust“

FALKENTHAL - Die erste diesjährige Kulturveranstaltung fand am Sonntagnachmittag vor fast ausverkauftem Hause, sprich Scheune, statt. Als Tochter von Schlagersänger Peter Wieland, mit dem sie auch gemeinsam auftrat, kennt sich die Landlust-Wirtin aus in der Branche. Und hatte seit langem eine besondere Gastspielfavoritin: Gaby Rückert. „Ich finde ihre Lieder und ihre Texte so schön.“ Außerdem sei sie „eine ganz Liebe“.

Das bestätigte sich kurze Zeit später, als die in Schwarz gekleidete Gaby Rückert auf die Bühne zwischen historischen Dreschkasten und Mähbinder trat und herzlich empfangen wurde. Sich umsehend, meinte die Künstlerin, „mir gefällt es hier!“ Womit sie das ländliche Ambiente, mehr noch das Publikum meinte. Mit dem sie sofort auf Tuchfühlung ging. Denn, so kündigte sie ihr Programm an, sie würde nicht nur singen, sie würde auch aus ihrem Leben und dem Leben von Ingo Koster, ihrem Partner auf der Bühne und im Leben, erzählen. „Wir mögen es, die Menschen ganz dicht bei uns zu haben.“ Was nicht nur für diesen Nachmittag galt, sondern typisch ist für Gaby Rückert, ihre Melodien, ihre Texte, ihren großen symbolträchtigen Hit „Berührung“.

Sie als Schlagersängerin zu bezeichnen, trifft es nicht. Gaby Rückert vermag mehr zu geben als eingängige Melodien zu oberflächlichen Texten. Gerade letztere, die bei ihr immer gehaltvoll waren, sind es, die sie in letzter Zeit selbst schreibt oder von der Schriftstellerin Gisela Steineckert schreiben lässt. Und die neben einem Lächeln immer auch eine Träne zulassen. Dabei aber mit ironischem Schlenker nie zur Schnulze verkommen. Etwa, wenn sie singt, „Schneewittchen hat's gut, weiß wie Schnee, rot wie Blut... aber wie soll's für sie weitergehen, kein Prinz weit und breit zu sehen...“


Mit diesem Titel aus frühen Anfangsjahren begann sie, mit ihrer unverändert zart-melodiösen und zugleich ausdrucksstarken Stimme. Ihre Natürlichkeit und ihren mädchenhaften Charme von einst hat sie sich bewahrt. Hinzugekommen sind die Erfahrungen eines Lebens, das nicht immer sanft mit ihr umgegangen ist. Ihrer Vortragsweise aber Tiefe und manchmal einen Hauch Melancholie zusetzt. Das gilt für die Erinnerungslieder „Talisman“ genauso wie für „Verloren im Wind“, „Seitenflügel Hinterhof“ oder „Hochzeitskleid“. Und in diese, das Publikum nostalgisch berührende Titel-Phalanx passte „Mokka-Milch-Eisbar“ wie ein lockerer Sahnespritzer. Diesen Kulthit sang Ingo Koster 1968 in der Band von Thomas Natschinski. Und er sang ihn zusammen mit Partnerin Gaby und dem mit summenden und mit wippenden Publikum in der „Landlust“. Die Hymne „Sand von Rügen“ durfte ebenso wenig fehlen wie das anrührende „Lass deinen Freund nicht vor der Tür stehn“ und das ganz ohne Verstärkung vorgetragene „Berührung“. Das Gaby Rückert im vorigen Jahr anlässlich der Classic Open Air auf dem Berliner Gendarmenmarkt mit großem Orchester interpretierte und in eine andachtsvolle Ballade verwandelte. Wie in der „Landlust“ auch, wo dieses Lied in kleiner lyrischer Vortragsform die Zuhörer ebenfalls nicht unberührt ließ.

(MAZ vom 27.05.2008/Rotraud Wieland-Pfitzmann)


Lebensnahe Lieder und Balladen

Sängerin Gaby Rückert tritt mit Gitarrist Ingo Koster im Theaterfoyer auf


Döbeln - Fans und Freunde der Lieder und Balladen von Gaby Rückert erlebten die Sängerin und ihren Partner, den Gitarristen Ingo Koster, am Samstagabend im Foyer des Döbelner Theaters. Zu hören waren viele Titel, die Rückert zu DDR-Zeiten zu großen Erfolgen führten.

Das Besondere an der Sängerin sind ihre ausdrucksstarke Stimme, ihre lebensnahen Texte und ihre Natürlichkeit, mit der sie die kleinen Freuden und Leiden des Alltags besingt, Trost spendet und Optimismus ausstrahlt. Gaby Rückert textet selbst, ihr Ehemann Ingo Koster schreibt die Musik und beide arbeiten mit Kurt Demmler zusammen. Die Besucher im Theaterfoyer erlebten ein Stück des Lebens von Gaby Rückert. Frei von der Leber weg plauderte Gaby Rückert über sich, ihre Familie und ihre kleine Wohnung im Berliner „Hinterhof“. Um dem Klatsch der Medien zu entgehen, ziehen wir es vor, uns vor unserem Publikum zu „outen“, war von der Sängerin zu erfahren. Die Fans bedauern, dass ihre Fernsehauftritte rar geworden sind. „ Aber vielleicht kommen sie ja auch mal wieder“, schaut die Sängerin optimistisch in die Zukunft. In ihrem musikalischen Gepäck hatten die Künstler bekannte Lieder und Balladen wie „Hochzeitmachen ist wunderschön“, „Lass einen Freund nicht vor der Tür stehn“. Beim Titel „Teil mit mir“ animierte Gaby Rückert ihre Fans zum Mitsingen und nach kurzem Zögern erklang das bekannte Lied im Chor. Höhepunkt ihres Programms war das Stück „Berührung“, das sie gefühlvoll interpretierte. Das ist es, was die Sängerin und ihren Partner so sympathisch machen. Lebensnah und einfach stellen sie sich mit hoher künstlerischer Qualität ihrem Publikum.   (Wilrun Wagner / Döbelner Anzeiger vom 14.06.04)


Ein Valentinsabend bei Kerzenschein und einem Gläschen Wein

Publikum ging mit Gaby und Ingo auf die Reise


Die richtige Unterhaltung zum Valentinstag bescherte die Haldensleber Kulturfabrik. Auf den Tischen wurden die Kerzen angezündet, und bei einem Gläschen Wein oder Sekt konnte der Abend im Dachgeschoss mit Sängerin Gaby Rückert und Sänger und Gitarrist Ingo Koster genossen werden. Ihr Programm „Immer weiter geht die Reise" wusste zu gefallen. Sängerin Gaby Rückert und der Gitarrist und Sänger Ingo Koster stellten bekannte und weniger bekannte Lieder zu einer musikalischen Reise durch das Leben und die Gefühle der Menschen zusammen. Im Schummerlicht saß das Publikum im Dachgeschoss der Kulturfabrik an Tischen, dekoriert mit Kerzen, und ließ den Valentinsabend ruhig und besinnlich ausklingen.


Haldensleben. von Carina Bosse

Mit einer wunderschönen Ballade, die Gaby Rückert und Ingo Koster auch als Konzert-Titel gewählt hatten, begann der Abend ruhig und besinnlich: „Immer weiter geht die Reise". Auf eine Reise durch das Leben mit allen seinen Höhen und Tiefen entführten die Sängerin und ihr Partner Ingo Koster dann auch ihr Publikum fast zweieinhalb Stunden lang: Alsteinklub- Leiterin Martina Wiemers hatte nicht zu viel versprochen: es wurde ein sehr ruhiger und besinnlicher Abend. In den Gesangspausen erzählten Gaby Rückert und Ingo Koster aus ihrem Leben, von ihrem gemeinsamen beruflichen und privaten Lebensweg, schauten auf Erfolge aus der Vergangenheit zurück, ohne Gegenwart und Zukunft aus den Augen zu verlieren.


Nicht nur einmal gab es Gänsehaut gratis

„Kennen Sie ein Lied von mir", fragte die sympathische Berlinerin ins Publikum: „Nein, macht nichts. Wir stellen an den Anfang gern ein bekanntes Lied - zum Wiedererkennen oder zum Kennenlernen." Doch spätestens bei den ersten Takten von „Schneewittchen", ein Single- Hit aus dem Jahr 1979, fiel der Groschen. Auch bei „Teil mit „mir", „Kinderzeit" oder „Berührung". Gänsehaut war nicht nur einmal angenehme Begleiterscheinung bei dem zweigeteilten Programm. Ihre Liebeserklärung an Berlin und ihre kleine Wohnung „Seitenflügel Hinterhof" nimmt man dem Duo ebenso ab wie die zahlreichen Geschichten, die in den Balladen, nicht selten von beiden selbst getextet und komponiert, das Leben, die Liebe und die Menschen mit all ihren Träumen und Sehnsüchten beschreiben. Zu gefallen wußte insbesondere auch, dass die Sängerin mit ihrer einprägsamen, samtigen Stimme und ihr Gitarrist und Ehemann mit wenig Technik auskamen. Ein Mischpult und Mikrofone - mehr störte nicht die gemütliche Atmosphäre, die von dem Paar auf der Bühne auf ihren Barhockern ausging. Aus alltäglichen Dingen gestalten die Lieder von Gaby Rückert und Ingo Koster mit einprägsamen Melodien und schlichten Texten ein gelungenes Medley. Dazwischen erzählen sie von sich, von ihren Freunden, ihrem Kartäuser Kater Franzl und von ihrer Arbeit im Studio und auf der Bühne. Wer eine von Gaby Rückerts CDs erstehen wollte, konnte diese im Anschluß auch signieren lassen.

(OHREKREIS VOLKSSTIMME vom 17.02.04)

Zwei Stimmen und eine Gitarre

Gaby Rückert und Ingo Koster berührten ihr Publikum unplugged im “Turm”- Cafe

KÖNIGS WUSTERHAUSEN

Zwei Stimmen und eine Gitarre berührten Samstag das Publikum im Königs- Wusterhausener „Turm”- Café. Unplugged sangen Gaby Rückert und Ingo Koster Songs und Balladen im ausverkauften Kesselsaal. Eingeladen hatte der Kulturbund Dahme-Spreewald: Fünf rote Kerzen flackerten neben den Künstlern, die auch im wirklichen Leben ein Paar sind. „Am 28. Oktober haben wir unseren 10. Hochzeitstag”, verriet Ingo Koster. Für ihn der Beweis, „ dass es klappen kann, gemeinsam zu leben und zu singen.” Ohne CD- Einspiele oder weitere Instrumente wollen beide zum Ursprung der Lieder zurückfinden. Ganz gleich, ob die Stücke von dem aktuellen Album "Immer weiter geht die Reise“ oder aus dem in den 80-er Jahren entstandenen Rückert- Hit- Repertoire stammen: „Schneewittchen“, „Teil mit mir“, „ Hochzeitmachen ist wunderschön “: Stets werden Geschichten erzählt, die von kleinen Zimmern, großer liebe, zerplatzten Träumen und erfüllten Wünschen handeln. „Diese Lieder erinnern mich an alte Zeiten ”, meinte Gabi Michael aus Schenkendorf. „ Mir gefällt", fügte Ehemann Joachim Michael hinzu, „ dass die Künstler nicht als Superstars, sondern als ganz normale Menschen rüberkommen “. Trotz der Wende blieb Gaby Rückert sich und einem ihrer Stamm- Texter Kurt Demmler treu. Seit 1990 schreibt sie auch selbst. Entstanden sind sehr persönliche Lieder, etwa über Bruder und Schwester. Gern spürt sie das Publikum hautnah bei Konzerten vor sich sitzend. Wie in dem kleinen Kesselsaal, von dessen Wänden langer Beifall widerhallte, als Gaby Rückerts grösster Hit erklang, den Thomas Natschinski schon 1980 für sie schrieb: „Berührung“. Erst nach drei Zugaben durften sich Gaby Rückert und Ingo Koster vom Publikum im Kesselsaal des „Turm ” - Café verabschieden.  pe (MAZ vom 20.10.03)


Zauberhafte Songs und Balladen

MÜHLHAUSEN (rs). Wohl zu Recht kann man Gaby Rückert zu den besten deutschen Pop- und Balladensängerinnen zählen, denn es gelingt ihr, mit samtiger Stimme alltäglichen Dingen den Hauch des Besonderen zu verleihen. Ihre Titel glänzen durch Lebensnähe und Natürlichkeit, sowohl musikalisch, als auch textlich. So charakterisierte kürzlich der Norddeutsche Rundfunk Gaby Rückert, die zu den führenden DDR-Gesangsinterpreten gehörte. Das dürfte wohl auch ihr Mühlhäuser Publikum vom Samstagabend im Puschkinhaus uneingeschränkt bestätigen können. Erstmals nach etwa fünf, sechs Jahren gab die Berlinerin mit ihrem Partner Ingo Koster, mit dem sie seit 1987 auch privat ein Paar ist, wieder ein Konzert in Mühlhausen. Mit ihrer Debütsingle „So ging noch nie die Sonne auf" (1978) sang sie sich über Nacht in die Herzen ihres Publikum und mit Hits "Teil mit mir", „Weißt du noch immer nicht", „Schneewittchen hat´s gut", „Hochzeitmachen" und „Augenblicke" hatte sie einen Dauerplatz in den Schlagercharts. Allein das Album „Berührung" verkaufte sich 1980 über 250 000 Mal und wurde mit verschiedenen Preisen geehrt. Mit ihrem aktuellen Album "Meine Geheimnisse" versucht Gaby Rückert, ihr bisheriges Leben widerzuspiegeln, besingt die kleinen Schönheiten der Welt und die Liebe. Seit dem Album „Talisman" (1991) textet der natürlich und bescheiden gebliebene Balladenstar au  ch selber. Dafür steht beispielsweise der Song „Kinderzeit". Ihrem Bruder, der seit langem schon auf hoher See ist, hat sie das Lied „Verloren im Wind" gewidmet.Mit Ingo Koster hat Gaby Rückert einen exzellenten Gitarristen an ihrer Seite, der Rockgeschichte im Osten Deutschlands mitgeschrieben hat. Denn er spielte beispielsweise 1968 in der Band "Team 4" von Thomas Natschinski. Es handelte sich damals um eine der ersten deutschen Rockbands, die Songs mit deutschen Texten veröffentlichte. Und als Ingo Koste r„Die Mokka-Milch- Eisbar" anstimmte, waren seine Gäste im Puschkinhaus begeistert. Der Komponist Natschinski schrieb unter anderem auch Rückerts Titel „Berührung", 1980 Hit des Jahres. Damit und dem gesamten Konzertabend riss das Duo das Mühlhäuser Publikum mit.

(Aus der Thüringer Allgemeinen vom 07.07.03)

Kerzenschein in der Seele

Gaby Rückert und Ingo Koster zu Gast im Hackerstübel

Hoyerswerda. „Fröhliche Weihnacht überall", tönte es am Sonnabend kurz nach 20 Uhr aus dem Hackerstübel. Es war nicht etwa „nur" das bekannte Duo Gaby Rückert und Ingo Koster, die das alte Weihnachtslied an diesem Abend ertönen ließen und nun schon zum siebten Mal zu Gast im Hackerstübel waren. Denn schon kurz nach Veranstaltungsbeginn hatten die Stars des Abends die zahlreichen Besucher als musikalische Begleitung gewonnen und der Hoyerswerdaer Besucherchor stimmte fröhlich in die dargebotenen Lieder mit ein. „Schön, das macht richtig Spaß“, rief ein junger Mann aus den Zuschauerreihen. Im Laufe des weiteren Abends verwandelte sich Gaby Rückert in eine „Weihnachtsfrau“, ließ Erinnerungen aus ihrer Kindheit erwachen und plauderte munter aus dem Nähkästchen. Neben besinnlichen Texten brachte das Duo auch humorvolle Gedichte zur Weihnachtszeit zu Gehör und sorgte so für die richtige Abwechslung im Programm. Besonders nachdenklich stimmte der Titel „Verloren im Wind", welchen die Sängerin ihrem Bruder widmete, der sich seinen beruflichen Traum vom Seemann erfüllte. Im Mittelpunkt vieler anderer Texte standen Menschen, die sich besonders in der Weihnachtszeit einsam und vergessen fühlen, wie beispielsweise „die alte Dame von nebenan". Eine Aufforderung zum Mitsingen brauchte das Publikum nicht beim bekannten Hit „Teil mit mir jeden neuen Tag". Lebensnahe Texte, liebenswürdiges Auftreten und für jeden nachvollziehbare Kunst - das Publikum dankte es mit reichlich Beifall. (SiRi)

(Hoyerswerdaer Tageblatt vom 15.12.03)

Es ist der Alltag der Menschen, den Gaby Rückert mit ihrer Musik beschreibt. Die unscheinbare  Sängerin hat sich kaum verändert, ist natürlich und bescheiden geblieben,  wie ihre Moderation bewies. „Die Leute kennen mich so wie früher, und ich  habe mir gesagt: Man darf sein Gesicht nicht verlieren, lasst mich so, wie  ich bin", sagte sie, um dann „Lass alles so, wie es immer war" zu singen.

(aus: "Märkische Oderzeitung" Frankfurt (Oder), 13.05.02 von Frank Groneberg)


„Die Lieder sind anspruchsvoller geworden, erfüllen als  Kunstwerke, wie Betroffene bestätigen, die Aufgabe einer aktiven  Lebenshilfe.

(„Magdeburger Volksstimme” 19.06.98)


„In einem einstündigen Programm, verbunden durch eine informative, witzige Moderation, stellte Gaby Rückert einige ihrer altbekannten Songs wie „Berührung” und „Seitenflügel Hinterhof”, sowie neue Titel vor.”

(„Berliner Abendblatt” 23.9.98)


„Die Leute sollen mir ins Gesicht sehen, nicht auf irgendwelchen Firlefanz an mir. Sie sollen mir ein bisschen zuhören. Und sie werden merken, ich singe von ihrem Leben, von Schönem und Traurigem, das wir alle  irgendwie durchleben. Man kann es verfolgen – in meinen Liedern wird es nie ein Trallala auf die heile Welt geben. Jeder ist doch auf seine Weise  berührbar, verletzbar. Jeder braucht ein wenig Ermutigung und Freundlichkeit.”

(Gaby Rückert 1981)


„Ihre Lieder sind schlicht, melodiös, poesievoll. Sie erzählt vom  Alltag, der Liebe, den Menschen und ihren Träumen. Sie trifft die leisen,  verhaltenen Töne, berührt Herz und Verstand gleichermaßen. Dass sie auch bei jungen Leuten eine überraschend große Resonanz findet, macht sie  glücklich.“ (Anna-Luise Zimmermann)


„Ganz gewiss sind es nicht nur ihre sehr schönen und anspruchsvollen Lieder, die Gaby Rückert die Zuneigung  eines großen  Publikums sichern. Diese Sängerin hat sich einen Vorzug bewahrt, der  immer seltener geworden ist – sie ist ein natürlicher, bescheidener Mensch  geblieben. An ihr ist nichts von alledem, was manch andere Popsängerin als unverzichtbar für ihren Habitus ansieht: schreiendes Make-up und glitzernder Klimbim. Gaby Rückert braucht dergleichen nicht, weil sie etwas hat, was all das ersetzt – sie hat Ausstrahlung. Sauberkeit und  Ehrlichkeit, so möchte ich das nennen, was von ihr ausgeht. Und so klar  und gerade ist auch Gaby’s eigene Sicht auf ihr Dasein, man mag sie  einfach.” (Karin Jaeger 1981)


„Die Songs und Balladen von Gaby Rückert und ihrem Team sind lebensnah und nicht nur  von der musikalischen Sicht her detailreich. “Lass einen Freund nicht vor  der Tür steh’n ”  zum Beispiel dürfte für jeden und zu jeder Zeit eine Bedeutung haben. Dass die Texte vom Publikum leise mitgesungen wurden,  zeigt die Beliebtheit und Verständlichkeit der Themen. ”

(Hoyerswerdaer Tageblatt vom 27.11.00 Bernd Hannemann)


„Und das Publikum feiert Gaby Rückert, die  warmherzige Sängerin mit der Wahnsinns- Stimme, deren Titel immer noch richtig unter die Haut gehen.

Was ihre Fans besonders schätzen:  Gaby Rückert ist eine von ihnen geblieben. Bodenständig, natürlich, bescheiden. ”

(SUPER ILLU vom  23.08.01)

                      

© Gaby Rueckert 2017